„Mädchenschach“ soll kein Schimpfwort mehr sein

Soroptimist International Club Erlangen unterstützt Mädchenschach in Erlangen

Nach dem turnusmäßigen Vorstandswechsel im Oktober 2017 war es eine der ersten Initiativen des neuen Vorstands des Frauen-Serviceclubs Soroptimist International (SI) Erlangen dem Schachclub Erlangen 48/88 Unterstützung für das Mädchenschach zuzusagen.

In einem sehr inspirierenden und kurzweiligen Vortrag konnte Hanna Marie Klek, Großmeisterin und Jugendtrainerin, am 17. Oktober 2017 den Anwesenden Soroptimistinnen Schach im Allgemeinen und im Besonderen die Situation der Mädchen in diesem Sport nahebringen. Wie auch in anderen Sportarten und Lebensbereichen sind Mädchen im Schachsport eher eine Ausnahme. Sind im Jugendbereich ca. 15% der Aktiven weiblich, reduziert sich dieser Prozentsatz im Erwachsenenbereich noch auf 6%.

Die beste Frau im Schachsport ist in der Gesamtweltrangliste auf Platz 64 zu finden, obwohl es in der Spielanlage laut Hanna Marie Klek keine geschlechterspezifischen Unterschiede gibt. So kommt es auch, dass der Begriff „Mädchenschach“ meist als Schimpfwort unter Schachspielern verwendet wird. Der einzige Grund für das schlechtere Abschneidung der Frauen und Mädchen liege aber in der geringer Anzahl der Schachspielerinnen und der damit verbundenen geringen Anzahl an weiblichen Vorbildern. Um dem Mädchenschach in Erlangen ein Stück weit voran zu bringen, überreicht die neue Präsidentin des SI Clubs Erlangen Christine Faigle eine Spende an Hanna Marie Klek und Matthias Hetzner, 1. Vorsitzender des Schachfördervereins Erlangen den Schachclub Erlangen 48/88.

Blog Erlangen - Wladimir vom 26. September 2016

"Viele Unterschiede, aber keine Differenzen", so bezeichnete Doris Lang das Drei-Länder-Treffen. Und genau diesen Satz wählt der Blog Erlangen - Wladimir für die Beschreibung dieser Begegnungen von Sorores aus Erlangen, Riverside und Wladimir.

Mit einem Zitat aus dem Roman "Herzog" von Saul Bellow beginnend, übergeht der Blog zum Treffen der Soroptimistinnen:

"Just an dem Tag waren Mitglieder des Service-Klubs für Frauen aus den amerikanischen und russischen Partnerstädten, Riverside und Wladimir, mit ihren Schwestern aus Erlangen zusammengekommen, als der diplomatische Faden zwischen Washington und Moskau auf der Bühne der UNO zum Zerreißen gespannt war, just an dem Tag suchten die Sorores gemeinsam nach Ähnlichkeiten und Verschiedenartigkeiten der Rolle von Frauen in den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen".

Mehr dazu hier.


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